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Saison 2017/2018

Bochum zum zweiten mal Deutscher Meister Wasserball Masters AK55

Zweiter Meistertitel für Bochumer Masters bei den Masters im Wasserball vom 6. – 8.7.2018 in Düsseldorf

13.11.2017

Vom 6. – 8.7.2018 fanden die 23. Deutschen Masters Meisterschaften im Wasserball zum zweiten Mal in Düsseldorf wie gewohnt erstklassig organisiert statt.

Die Mannschaften spielten in Altersklassen von AK 30 bis AK 75. Gespielt wurde die Vorrunde in zwei Dreiergruppen, dann Halbfinals Erster gegen Zweiter der beiden Gruppen und schließlich Finale oder Spiel um Platz drei.

Der SV Blau-Weiß Bochum war in den AK 30, 50 und 55 vertreten. In den beiden älteren Klassen waren berechtigte Hoffnungen auf einen Medaillengewinn vorhanden, schließlich hatten die Bochumer in der AK 50 bereits einmal den Deutschen Meistertitel und zweimal die Vizemeisterschaft in den letzten Jahren gewonnen. Allerdings waren die Voraussetzungen dieses Mal schwierig, da der DSV Bochum als einziger Mannschaft Parallelspiele in der Vorrunde in der AK50/55 zugemutet hatte, so dass die Stammspieler auf beide AK verteilt werden mussten. Dies bedeutete natürlich eine erhebliche Schwächung und eine Wettbewerbsverzerrung aus Bochumer Sicht.


Die AK 50 spielte im ersten Gruppenspiel gegen den PSV Duisburg. In diesem Spiel waren viele neue Spieler aus Dortmund aber auch aus Berlin und Lünen zu integrieren. Trotzdem wurde zur Halbzeit ein sicheres 4:2 herausgespielt. In der zweiten Halbzeit ging die bis dahin gut funktionierende Ordnung unter starkem Druck des Gegners verloren, so dass wir den Vorsprung ohne unsere zeitgleich spielenden 55er nicht über die Zeit brachten. Am Ende stand ein bitteres 5:9 zu Buche, das uns in Zugzwang für das 2. Vorrundenspiel brachte.


Ähnlich war es in der AK 55. Hier fiel wegen Krankheit kurzfristig der vorgesehene Coach aus, so daß improvisiert werden musste. Da auch hier die besten Spieler fehlten, wurde im ersten Gruppenspiel gegen den Veranstalter mit etlichen ehemaligen Nationalspielern nach 9:8 Führung eine Minute vor Schluss noch mit 10:9 sehr unglücklich verloren. Damit musste im zweiten Gruppenspiel unbedingt gewonnen werden.


Im zweiten und entscheidenden Vorrundenspiel der AK 50 hatte der DSV mit der Schiedsrichteransetzung ein wenig gutes Händchen. In der Westfalenliga pfeift einer der beiden aufgrund diverser Differenzen nicht mehr bei Spielen der Bochumer, aber bei der Deutschen Meisterschaftsendrunde ist das etwas anderes! Dem zu Folge war das Spiel aus unserer Sicht schwierig. Vorne gab es keine Freiwürfe und hinten bekamen wir Hinausstellungen. Mit dem Charlottenburger SV aus Berlin wartete eine gut bekannte sehr routinierte Mannschaft auf Bochum. Bisher wurden die Spiele bis auf das letztjährige Halbfinale immer gewonnen. Es entwickelte sich ein intensives Spiel mit einer exzellenten Leistung der Bochumer und vielen fragwürdigen Schiedsrichter Entscheidungen. Der ausgezeichnete Center der Charlottenburger konnte bei guter taktischer Einstellung aus dem Spiel genommen werden. Es entwickelte sich ein hochklassiges Spiel und beim Stand von 5:5 traf der Bochumer Abschluss 5 Sekunden vor Schluss nur die Unterkante der Latte und rutsche einfach nicht über die Linie. Somit verpassten wir den Einzug in das Halbfinale nur um wenige cm gegen den späteren Deutschen Meister Charlottenburgen SV, der bei einem Gegentor in den letzten Sekunden ausgeschieden wäre. Für Bochum blieb damit in der AK 50 nur die Trostrunde trotz exzellenter Leistung im zweiten Spiel.


In der AK 55 wartete am Samstagmorgen um 9:00 Uhr der SV Darmstadt, der bisher immer deutlich gegen uns verloren hatte. An diesem Spieltag taten wir uns jedoch sehr schwer. Ein 0:3 Rückstand entstand schnell durch einen sehr starken Center, der nicht konsequent doppelt gedeckt wurde. Sehr mühsam wurde dann Tor um Tor bis zum letzten Viertel aufgeholt. Am Ende wurde mit sehr viel Glück mit 10:8 aufgrund der besseren Kondition und Physis gewonnen. Somit war zu mindestens in der AK 55 das Halbfinale erreicht. Hier wartete allerdings der amtierende Vizeweltmeister dieser AK, und bisher von uns ungeschlagen, der SV Cannstatt.


Am Nachmittag wurde unser Habfinale gespielt. Hier wurde gut begonnen, so dass eine knappe Führung im ersten Viertel herausgespielt wurde. Im zweiten Viertel hatten die Canstätter eine Schwächeperiode und Vergaben selbst Überzahlspiele frei stehend vor dem Tor. Außerdem wurden zwei 5 m verworfen. Da Bochum die Konter nutzten konnte u. a. durch drei Westbrock Tore ein vier Tore Vorsprung herausgearbeitet werden. Im dritten Viertel machten die Canstätter richtig Druck, so dass am Ende ein zwei Tore Vorsprung übrig blieb. Dieser wurde im vierten Viertel bis zum Ende verteidigt. Bochum stand damit erstmals im Endspiel der AK 55.


Spät am Abend folgte das Spiel um Platz fünf der AK 50. Nach dem unglücklichen verpassen des Halbfinals wurden hier die Spieler geschont, die am Sonntag auch das 55 er Finale bestreiten sollten. Die Übrigen zeigten eine sehr starke Leistung und spielten taktisch hervorragend, so dass ein fehlerarmes Spiel resultierte. Der extrem starke Center der Hamburger wurde komplett ausgeschaltet, so dass sicher mit 8:5 gewonnen wurde. Vor allem unsere Neuen aus Dortmund und Lünen punkteten. Ein versöhnlicher Abschluss trotz des unglücklichen Verpassens des Halbfinales! Berücksichtigt man, dass man gegen den späteren Deutschen Meister nur haarscharf ausgeschieden war, war dies eine beachtliche Leistung, die Ausdruck einer sehr guten Spielanlage war. Die Bochumer erhielten viel Lob vor allem von anderen Seiten.


Am Sonntag folgten die Finalspiele aller Klassen. Die Bochumer waren mit der AK 55 im drittletzten Spiel gefordert. Gegner waren die Spieler aus Düsseldorf. Düsseldorf war als Veranstalter mit diversen ehemaligen Nationalspielern angetreten, so dass eine schwere Aufgabe vor uns lag. Das Endspiel begann leider wieder mit den Problemschiedsrichtern, so dass einige für uns schwierige Entscheidungen folgten. So wurde ein Tor der Düsseldorfer mit einem 7. Feldspieler erzielt, das erst nach langen Diskussionen und einer entsprechenden Unterbrechung zurückgenommen wurde. Anfangs gewann man vorne keine Zweikämpfe, alles wurde als Stürmerfoul gewertet. Auf unserer Seite wurden permanente Hinausstellungen gepfiffen. So lagen die Düsseldorfer drei Viertel lang immer mit einem oder zwei Toren in Führung, die durch hart kämpfende Bochumer immer wieder ausgeglichen wurde. Noch spannender wurde es im letzten Viertel, als die Bochumer erstmals in Führung gingen. Jetzt hätten wir das Spiel durch einen 5m entscheiden können, den wir leider vergaben. Trotzdem gelang in Überzahl der 7:5 Siegtreffer kurz vor Schluss. Dieser Vorsprung wurde gehalten, so dass Bochum erstmals Deutscher Meister in der AK 55 ist. Dies ist ein ist ein großer Erfolg für den SV Blau-Weiß Bochum, der zweite Deutsche Meister Titel nach dem Titel in der AK 50 im Jahr 2015 gegen unsere ehemaligen Europameister von 1989 vom Duisburger SV 98 (Waterpolo Masters)

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Abbildung 1, AK 50 SV Blau-Weiß Bochum (von links nach rechts): Andreas „Kaka“ Kaleja, Christian Müller-Mai (Coach), Martin Lewandowski (Torwart, Berlin), Klaus-Dieter „Schaumi“ Schaum (Dortmund), Helge Hintze, Harald Westbrock, Frank „Der Bär“ Behr, Vadym Naumenko (Kamen), Roland Grochla (Lünen), Christian Koch, Carsten Dorn. Nicht im Bild: Uwe Muck (Torwart), Jörg Schwemmer (Dortmund), Olaf Höpink, Franz-Josef Nölke, Vesa Havia (Finland)

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Abbildung 2, AK 55 SV Blau-Weiß Bochum (von links nach rechts): Alfred Thiele (Berlin), Carsten Harder (Lünen), Helge Hintze, Christian Müller-Mai, Markus Haseloff (Berlin), Christian Koch, Bernd van den Bosch (Münster), Harald Westbrock, Henk van de Kuijt (Frankfurt), Stephan Reher (Betreuer, Berlin), Ueli Kräuchi (Schweiz), Norbert Bassmann (Frankfurt), Uwe Muck (Torwart). Nicht im Bild: Jochen Busch (Torwart), Vesa Havia (Finland)

Bericht: Christian Müller-Mai


51. Internationales Masters Turnier des EOSC Offenbach 2018

Am 4. – 5. Mai 2018 fuhren wir zur Eröffnung der Freiluftsaison wie jedes Jahr zum EOSC Offenbach zum Mastersturnier AK 30+. Der Sonnenbrand war wie jedes Jahr garantiert! Gemeldet waren elf Mannschaften, die aus vielen unterschiedlichen Ländern Europas kamen. In unserer Gruppe spielten Offenbach, Frankfurt, Decin, Berlin und wir. In der 2. Gruppe spielten Teams aus Österreich, Tschechien der Schweiz, Deutschland und Italien. Die jeweiligen Sieger und Zweiten spielten nach der Gruppenphase um Platz 1 bzw. 3.

Zum Turnierauftakt spielten wir gegen den EFSC Frankfurt, der sich durch den ehemaligen Bundesligaspieler und Europameister von 1989 Rene Reimann verstärkt hatte. Nach einem exzellenten Spiel in der ersten Halbzeit mit einer 4:2 Führung konnten wir dem Druck im zweiten Durchgang nicht mehr ganz Stand halten, so dass am Ende ein leistungsgerechtes 7:7 zu Buche stand. Insgesamt bei individuell sehr starken Gegnern eine exzellente Mannschaftsleistung des bochumer Teams. Hervorzuheben war Riccardo, der unseren Ex-Europameister Reimann fast vollständig abmeldete. Tore: Harry 3, Bassi 2, Riccardo 1, Quetscher 1.

Im zweiten Spiel trafen wir auf Decin aus Tschechien. Nach einem guten Spiel gewannen wir sicher mit 8:2. Henk, Bassi und Riccardo schossen jeweils zwei Tore, Quetscher und Christian jeweils 1.

Im dritten Vorrundenspiel trafen wir auf den Veranstalter aus Offenbach. Hier zeigte sich, dass die Mannschaft nun eingespielter und enger zusammengewachsen war. So gewannen wir am Ende sicher mit 7:4. Tore: Christian 3, Harry 2, Quetscher 1, Riccardo 1.

Jetzt musste nur noch im 4. Vorrundenspiel gegen die Berliner aus Neukölln gewonnen werden, um ins Endspiel zu kommen, da das Torverhältnis gegenüber Frankfurt für uns sprach. Bei den Neuköllnern aus Berlin waren nur gestandene Spieler mit viel Erfahrung auch aus der Bundesliga im Team. Das Spiel begann wie gewohnt sehr ruppig, Christian konnte 2 Tore schießen, Harry 1. Beim Zwischenstand von 3:2 für Bochum musste das Spiel dann wegen Raufereien im Wasser abgebrochen werden. Der Spielstand wurde gewertet, so dass Bochum bei 7:1 Punkten genauso wie Frankfurt beim besseren Torverhältnis in das Endspiel einzog.

Im Endspiel warteten die Titelverteidiger aus Bologna. Diese Mannschaft war im Schnitt 20 Jahre jünger als wir und trat mit dem aktuellen Bundesligatorhüter aus Köln an. Wir hatten zusätzlich das Handycap, daß unsere beiden Center ausfielen. Daher war dieses Endspiel von Anfang an für uns eine fast unlösbare Aufgabe. Beim Halbzeitstand von 1:4 aus bochumer Sicht konnten wir durch intensives Pressing in der zweiten Hälfte noch einmal auf 4:4 ausgleichen. Danach waren die jüngeren Italiener überlegen und gewannen verdient vor allem aufgrund der besseren Kondition 7:4. Tore: Christian 2, Harry 1, Riccardo 1.

Am Ende erzielten wir mit dem 2. Platz ein exzellentes Ergebnis mit einer bochumer Mannschaft, die wesentlich älter war, als die meisten anderen Teams. Bei einer sehr gelungenen Turnieratmosphäre hatten wir einen sehr guten Trainingseffekt für kommende Aufgaben 2018 wie die Deutsche Meisterschaft oder die Europameisterschaft in Kranje. Nächstes Jahr sind wir wieder dabei und wollen dann auch gewinnen!

 

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Team (von links nach rechts): Riccardo (Dortmund), Markus (Berlin), Thorsten (Frankfurt), Alfred (Berlin), Christian, Harry, Christian (Coach), Peter („Quetscher“, Dortmund), Jochen (Torwart), Bassi (Frankfurt), Donald (Schweiz), Henk (Frankfurt)


11.02.2018 Internationales Turnier Rooster UZSC-Masters Ü50 in Utrecht
Bei diesem gut besetzten internationalen Turnier in Utrecht traten wir mit unserer Ü50 Mannschaft aus Bochum an, verstärkt durch Spieler aus Dortmund und Duisburg. Eine gute Vorbereitung für die Deutsche Meisterschaft. So konnte man zusammen spielen.
Im ersten Spiel erwarteten uns die Gastgeber. Wir gewannen nach hartem Kampf mit 4:2. Viele waren noch nicht richtig warm, so daß es im Spiel noch nicht rund lief. Im zweiten Spiel wurde es dann deutlich besser. Die verschiedenen Mannschaftsteile arbeiteten gut zusammen und es wurde sicher gegen die BZ&PC Masters ebenfalls aus den Niederlanden gewonnen. Das dritte Vorrundenspiel musste dann noch gewonnen werden, um ins Endspiel zu kommen. Hier funktionierte es schon fast perfekt, da bei kurzer Spielzeit, wie in Turnieren üblich, mit 10:4 gewonnen wurde. Im Endspiel warteten wie immer De Robben, die beste holländische Mannschaft in dieser Altersklasse und immerhin mehrfacher Mastersweltmeister. Anfang des Jahres in Amersfoort hatten wir gegen diesen Gegner im Endspiel noch 8:5 gewonnen. Dieses Mal kam es anders. Die erste Halbzeit wurde 4:1 gewonnen. In der zweiten Halbzeit verstärkten sich De Robben durch Spieler bereits ausgeschiedener Mannschaften, so daß die Spielstärke der Teams in der zweiten Halbzeit nahezu ausgeglichen war. Jetzt zeigte sich wieder mal eine alte Erfahrung: In Holland mit holländischen Schiedsrichtern gegen holländische Mannschaften zu spielen ist immer ein Abenteuer. So wurde die zweite Halbzeit fast nur in Unterzahl bestritten, da wir eine Herausstellung nach der anderen erhielten. Ein sicheres Tor, daß kurz vor Schluß zum Sieg gereicht hätte, wurde Kaka aberkannt. Auch nach Protest gaben die Schiedsrichter keine Antwort warum! Schließlich wurde auch noch ein Tor der Holländer doppelt gezählt, welches erst nach massivem Protest unsererseits zurückgenommen wurde. Somit kam es beim Endstand 4:4 zum 5 m schießen. Die fünf Spieler beider Mannschaften trafen je einmal nicht. Die zweite Runde musste dann im Golden Goal entscheiden. Hier verschossen wir unseren vorletzten 5 Meter, der am in den Innenpfosten landete und einfach nicht über die Linie wollte. Der Gegner traf und gewann ein am Ende unerwartet spannendes Spiel mit 8:7 nach 5- Meter-Schießen. Es folgte noch die Siegerehrung.

Foto von links nach rechts: hintere Reihe Peter „Quetscher“ (Dortmund), Kaka, Friedhelm (Duisburg), Martin (Dortmund) vordere Reihe Riccardo (Dortmund), Emiliano (Dortmund), Harry, Jürgen, Vadym, Christian (Trainer), Jochen

Als einzige ausländische Mannschaft waren wir für den Titel Internationales Turnier gut, wurden aber trotzdem bei der Siegerehrung als einzige Mannschaft und immerhin sehr knapper Zweiter nicht erwähnt. Auch das übliche Startgeschenk, was alle anderen Mannschaften bekamen, fiel bei uns aus. Trotz dieser etwas seltsamen Vorgehensweise für uns ein gutes Vorbereitungsturnier für kommende Aufgaben. Wir sind innerhalb weniger Spiele zu einer gut funktionierenden Einheit geworden und haben uns (wie immer!) prima verstanden!
Tore: Kaka 8, Harry 6, Ricardo 5, Emiliano 2, Quetscher 2, Vadym 2, Friedhelm 1

Bericht+Foto: Christian Müller-Mai


07.01.2018 Masters 50+ Internationales Neujahrsturnier des ZPC Amersfoort

Wie in den letzten beiden Jahren fuhren wir zu Beginn des neuen Jahres mit unserer Ü50 Mannschaft nach Amersfoort, die durch Quetscher aus Dortmund verstärkt wurde. Mit dabei waren drei unserer frankfurter Kameraden, Thorsten, Henk und Peter, sowie Ueli aus der Schweiz. In den letzten beiden Jahren konnten wir einen zweiten und einen dritten Platz bei diesem gut besetzten Turnier erreichen; dieses Jahr war mehr angepeilt!
Im ersten Vorrundenspiel wartete De Vuursche. Das Spiel konnten wir sicher mit 10:1 gewinnen. Insgesamt eine sehr konzentrierte Leistung im Abschluss und in der Deckungsarbeit. Im zweiten Spiel warteten die ZPC Masters 2. Es entwickelte sich ein hart umkämpftes Spiel mit einigen Unkonzentriertheiten auf bochumer Seite. Am Ende wurde jedoch mit 4:2 gewonnen. Ein gutes Pferd springt eben nur so hoch wie es muß! Damit hatten wir uns für das Endspiel gegen den Sieger der zweiten Gruppe mit ebenfalls drei Mannschaften qualifiziert.
Im Endspiel wartete eine sehr renommierte Mannschaft. De Robben waren in dieser Formation in jungen Jahren bereits bei Olympia Bronzemedaillengewinner und im Masters Bereich 4 Mal Weltmeister. Bisher hatten wir alle Spiele gegen dieses Team mit einem oder zwei Toren verloren. Trotzdem sollte diesmal in Holland mit holländischen Schiedsrichtern gegen das holländische Spitzenteam dieser Altersklasse gewonnen werden. Es wurde also eine perfekte Taktik aufgestellt, um die Spitzenspieler des Gegners auszuschalten! Es entwickelte sich ein hartumkämpftes Spiel mit einigen sehr unfairen Aktionen des Gegners. Die Bochumer konnten in Führung gehen und dem Gegner gelang nie mehr als der Ausgleich. Die Taktik wurde von allen äußerst diszipliniert und erfolgreich umgesetzt, so daß es bei Halbzeit 4:4 stand. In der zweiten Halbzeit setzte sich Bochum aufgrund der guten Spielweise, der besseren Kondition und des etwas geringeren Altersschnitts durch. Am Ende wurde trotz einzelner umstrittener Schiedsrichterentscheidungen sicher mit 8:5 gewonnen. Alle Bochumer waren sich einig, daß Thorsten der Matchwinner war, da er den besten Holländer komplett abmeldete.

Bild 1

Von links nach rechts stehend Christian Müller-Mai (Coach), Frantek (Lünen), Frank (Lünen), Henk (Frankfurt), Peter „Quetscher“ (Dortmund), Christian Koch, Peter (Frankfurt), Thorsten (Frankfurt); knieend Ueli (Schweiz), Mucki (Unna), Summer

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Im Anschluss gab es wie jedes Jahr eine schöne Feier mit Siegerehrung und chinesischem Essen. Der Siegerpokal muss allerdings nächstes Jahr wieder abgeliefert werden, da er ein Wanderpokal ist. Damit ist das erste Turnier für 2019 bereits vereinbart!

Bild 2

Bei der Siegerehrung: Von li. nach re. Frank (Lünen), Frantek (Lünen), Christian Müller-Mai (Coach), Thorsten (Frankfurt), Henk (Frankfurt), Christian Koch, Peter (Frankfurt, Torwart), Mucki (Unna)

Tore: Quetscher 10, Ueli 4, Christian Koch 3, Frank und Summer je 2, Thorsten 1

Bericht+Foto: Christian Müller-Mai

05.11.2017 Masters 50+ Das 12. Gundolf Bitter Turnier in Unna

Wie jedes Jahr fuhren wir zum Saisonauftakt nach Unna. Angetreten war eine etwas verstärkte vierte Mannschaft, also eine Ü 50 mit Till.

Bild 1

Von links nach rechts: Christian Müller-Mai, Barni, Harry, Helge, Kaka, Jochen, Olaf, Till, Christian Koch, und Jupp.

Im ersten Spiel trafen wir auf Arnsberg. Das Spiel wurde sicher mit 11:4 gewonnen. Auch das zwei das Spiel gegen Hagen verlief wie erwartet und Bochum gewann ebenfalls 11:4. Gegen die Wasserfreunde Mühlheim, die mit einer jungen und schnellen Mannschaft angetreten waren, musste viel geschwommen werden. Am Ende stand ein leistungsgerechtes 8:8 zu Buche. Das Spitzenspiel folgte dann gegen Kamen, das mit seiner Verbandsligamannschaft angetreten war. Wir verloren trotz hartem Wiederstand 4:8, vielleicht etwas zu hoch, da viele gute Chancen nicht genutzt wurden. Am Ende ein Triumph der Jugend über die Erfahrung. Im abschließenden Spiel gegen Unna wurde dann sicher mit 11:6 gewonnen. Am Schluss belegten wir bei etwas schlechterem Torverhältnis hinter Kamen und Mühlheim den 3. Platz. Insgesamt ein gelungenes Trainingsturnier in wie immer netter Atmosphäre!

Torschützen: Christian Koch und Kaka jeweils 10, Till 8, Harry 7, Barney 4, Jupp 3, Olaf, Christian MM und Helge je 1.

Bericht und Foto: Christian Müller-Mai