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Kurskonzept

An dieser Stelle bieten wir Ihnen eine Übersicht über unser Kurskonzept. Beginnend mit der Wassergewöhnung begleiten wir die Kinder über die Schwimmfähigkeit und verschiedene Technikkurse auf dem Weg zum sicheren Schwimmer. Der Spaß am nassen Element steht dabei immer im Vordergrund.

Um Ihnen einen guten Einblick in unser Kurssystem und unsere Arbeit mit den Kinder zu geben, haben wir unsere Inhalte für Sie an dieser Stelle dargestellt. Freude und Spaß am Wasser stehen immer im Vordergrund. Jedes Kind soll in unseren Kursen spielerisch die Lernschritte auf dem Weg zum sicheren Schwimmer gehen.  Beispielvideos zeigen bei verschiedenen Übungen, wie diese in der Praxis aussehen können.

Wenn Sie weitere Fragen haben, dann schauen Sie gerne in unsere häufig gestellten Fragen.

Der Schwimmkurs Wassergewöhnung bildet den Einstieg in unsere Schwimmschule. Dieser Kurs schließt die Lücke zwischen dem Baby- bzw. Kleinkinderschwimmen und dem Schwimmenlernen. Auf spielerische Weise lernen die Kinder hier den sicheren Umgang mit dem Element Wasser. Über das Erlernen vom Ausatmen unter Wasser, Schweben in Bauch- und Rückenlage, Springen und vieles mehr wird dabei der erste Schritt auf dem Weg zum/r sicheren Schwimmer/in absolviert. Dabei stehen Angstabbau und Spaß am und im Wasser im Vordergrund und die Kinder werden altersgerecht gefördert und gefordert.

  • empfohlenes Alter: ab 4 Jahren
  • Kinder müssen in der Lage sein, sich für den Zeitraum der Schwimmstunde von den Eltern zu lösen
  • durch brusttiefes Wasser gehen und laufen/rennen (vorwärts und rückwärts)
  • vollständiges Abtauchen inklusive Kopf (ohne Hilfsmittel, ohne Nase, Mund und Ohren zu zuhalten) (Pflicht) | Video
  • Fähigkeit, die Augen unter Wasser zu öffnen (ohne Hilfsmittel) | Video
  • Ausatmen ins Wasser (mindestens an der Wasseroberfläche mit dem Mund im Wasser) | Video
  • Springen in brusttiefes Wasser mit vollständigem Untertauchen des Kopfes (ohne Hilfsmittel) (Pflicht) | Video
  • Springen in tiefes Wasser (mit Schwimmnudel und/oder Hilfsperson) | Video
  • Schweben in Bauch- (Gesicht ist im Wasser) und Rückenlage (mit Schwimmnudel und/oder Brett) (Pflicht)
  • Schweben in Bauch- (Gesicht ins Wasser) und Rückenlage ohne Hilfsmittel | Video Bauchlage | Video Rückenlage
  • Wechselbeinschlag in Grobform in Rückenlage (mit Schwimmnudel und/oder Brett)

Der Kurs Schwimmfähigkeit schließt an die Wassergewöhnung an. Aufbauend auf dem sicheren Umgang mit dem neuen Element im stehtiefen Wasser lernen die Kinder in diesem Kurs, sich schwimmend fortzubewegen. Das Schweben in Rücken- und Bauchlage wird hierbei durch den Wechselbeinschlag erweitert. Das Ziel des Kurses ist das Erreichen des Seepferdchens.

  • Wassergewöhnung und Wasserbewältigung abgeschlossen (siehe Pflicht-Ziele Wassergewöhnung)
  • bei Wechsel aus unserem Kursprogramm gibt die Kursleitung die Empfehlung, in diesen Kurs zu wechseln oder den vorherigen zu wiederholen
  • Kurse in der Graf-Engelbert-Schule: Aufgrund der Beckenbeschaffenheit empfehlen wir die Teilnahme erst ab einer Körpergröße der Kinder von mindestens 110 cm.
  • Springen in tiefes Wasser mit komplettem Abtauchen (Pflicht)
  • Ausatmen ins Wasser (Kopf komplett unter Wasser) (Pflicht) | Video
  • Gleiten in Bauch- (Gesicht ist im Wasser) und Rückenlage (Pflicht) | Video Bauchlage | Video Rückenlage
  • Gleiten in Bauch- (Gesicht ins Wasser) und Rückenlage mit Wechselbeinschlag als Antrieb (Pflicht) | Video Bauchlage
  • Schweben in Bauch- (Gesicht ins Wasser) und Rückenlage ohne Hilfsmittel (Pflicht) | Video Bauchlage | Video Rückenlage
  • Untertauchen mit Orientierung unter Wasser ohne Hilfsmittel (Pflicht) | Video
  • Seepferdchen (Pflicht)
    • Hineinspringen in tiefes Wasser
    • 25m Schwimmen ohne Hilfsmittel und/oder Unterbrechung
    • Heraufholen eines Gegenstandes aus brusttiefem Wasser
  • Rückenschwimmen in Grobform:
    • Wechselbeinschlag in Rückenlage mit und ohne Hilfsmittel (Pflicht) | Video
    • Armbewegung in Kombination mit dem Beinschlag für mindestens 12,5 Meter ohne Hilfsmittel und/oder Unterbrechung

Auf die Schwimmfähigkeit folgt die Schwimmtechnik 1. Die Kinder lernen hier, die Armbewegung zusätzlich zum Wechselbeinschlag in Rückenlage in die Gesamtbewegung einzuarbeiten. Dazu wird das Schwimmen in Bauchlage samt Wechselbeinschlag vertieft und die Kraularmbewegung geübt. Beides führt zu einem besseren Umgang mit dem Element Wasser und zu einer verbesserten Wassersicherheit.

  • Schwimmfähigkeit abgeschlossen (siehe Pflicht-Ziele Schwimmfähigkeit)
  • bei Wechsel aus unserem Kursprogramm gibt die Kursleitung die Empfehlung, in diesen Kurs zu wechseln oder den vorherigen zu wiederholen
  • sicheres Anwenden der Atmung: fünf Mal in Folge im Wechsel vollständig ein- und ausatmen (Pflicht) | Video
  • Gleiten in Bauch- und Rückenlage mit Wechsel der Wasserlage ohne Unterbrechung (Rotation um die Körperlängsachse) | Video
  • Gleiten in Bauchlage mit Wechselbeinschlag als Antrieb und sichtbarer Ausatmung (Pflicht)  | Video mit Ausatmen | Video mit Beinschlag
  • Schwimmen in Bauchlage mit Wechselbeinschlag und Kraul Armzug unter Wasser (Pflicht) | Video
  • Rückenschwimmen: Armbewegung in Kombination mit dem Beinschlag für mindestens 12,5 Meter ohne Hilfsmittel und/oder Unterbrechung (Pflicht) | Video
  • Kraulschwimmen: Armbewegug in Grobform (Gesicht im Wasser) in Kombination mit dem Beinschlag (mindestens 8 Meter) (Pflicht)
  • Rolle vorwärts im oder ins Wasser | Video
  • Tauchen durch ein Hindernis (Pflicht) | Video

Im Kurs Schwimmtechnik 2 werden die grundlegenden Bewegungsabläufe, die in der Schwimmtechnik 1 eingeübt wurden, weiter vertieft und verfeinert. Im Vordergrund steht dabei das sichere Anwenden der Schwimmtechniken sowie das ausdauernde Schwimmen über bis zu 200 Meter bzw. 15 Minuten. Hinzu kommt das Üben des Tieftauchens, was die Wassersicherheit weiter verbessert. Abschließend kann das Deutsche Schwimmabzeichen Bronze erworben werden.

  • Schwimmtechnik 1 abgeschlossen (siehe Pflicht-Ziele Schwimmtechnik 1)
  • bei Wechsel aus unserem Kursprogramm gibt die Kursleitung die Empfehlung, in diesen Kurs zu wechseln oder den vorherigen zu wiederholen
  • Kraulbeinschlag mit einem Arm gestreckt und Atmung zur Seite (Pflicht) | Video
  • Rückenschwimmen für mindestens 25 Meter ohne Hilfsmittel und/oder Unterbrechung (Pflicht)
  • Kraulschwimmen für mindestens 12,5 Meter ohne Hilfsmittel und/oder Unterbrechung (Pflicht)
  • Tauchen durch zwei Hindernisse | Video
  • Handstand
  • Tieftauchen (bis ca. 2m Tiefe)
  • Deutsches Schwimmabzeichen Bronze:
    • Kenntnis der Baderegeln
    • Sprung kopfwärts vom Beckenrand und 15 Minuten Schwimmen – in dieser Zeit

      sind mindestens 200 m zurückzulegen, davon 150 m in Bauch- oder Rücken-
      lage in einer erkennbaren Schwimmart und 50 m in der anderen Körperlage

      (Wechsel der Körperlage während des Schwimmens auf der Schwimmbahn
      ohne Festhalten)

    • ca. 2 m Tieftauchen von der Wasseroberfläche mit Heraufholen eines
      kleinen Gegenstandes (z. B. kleiner Tauchring).

    • Paketsprung vom Startblock oder 1-m-Brett

In der dritten Stufe unserer Technikausbildung (Schwimmtechnik 3) werden die in Schwimmtechnik 2 vertieften Schwimmarten Rücken- und Kraulschwimmen durch den Einstieg ins Brustschwimmen erweitert. Das ausdauernde Schwimmen wird zudem weiter geübt, um in der Folge das Deutsche Schwimmabzeichen Silber zu absolvieren.

  • Schwimmtechnik 2 abgeschlossen (siehe Pflicht-Ziele Schwimmtechnik 2)
  • bei Wechsel aus unserem Kursprogramm gibt die Kursleitung die Empfehlung, in diesen Kurs zu wechseln oder den vorherigen zu wiederholen
  • Rücken Beine mit Rotation um die Körperlängsachse
  • Rückenschwimmen für mindestens 50 Meter ohne Hilfsmittel und/oder Unterbrechung (Pflicht)
  • Kraulschwimmen für mindestens 25 Meter ohne Hilfsmittel und/oder Unterbrechung inklusive Atmung in der Gesamtkoordination (Pflicht)
  • Brustarmzug in Kombination mit Kraul Beinen inklusive Atmung in der Gesamtkoordination (Pflicht)
  • Brustbeinschlag in der Grobform mit oder ohne Hilfsmittel in Bauch- und Rückenlage (Pflicht)
  • Kopfsprung
  • Deutsches Schwimmabzeichen Silber
    • Kenntnis der Baderegeln und der Selbstrettung (z. B. Verhalten bei Erschöpfung, Lösen von Krämpfen)

    • Sprung kopfwärts vom Beckenrand und 20 Minuten Schwimmen – in dieser Zeit sind mindestens 400 m zurückzulegen, davon 300 m in Bauch- oder Rückenlage, in einer erkennbaren Schwimmart und 100 m in der anderen Körperlage (Wechsel der Körperlage während des Schwimmens auf der Schwimmbahn ohne Festhalten)

    • zweimal ca. 2 m Tieftauchen von der Wasseroberfläche mit Heraufholen je eines kleinen Gegenstandes (z. B. kleine Tauchringe)

    • 10 m Streckentauchen mit Abstoßen vom Beckenrand im Wasser

    • Sprung aus 3 m Höhe (nicht im Wiesental möglich) oder 2 verschiedene Sprünge aus 1 m Höhe

Die Schwimmtechnik 4 bildet den Abschluss der Schwimmausbildung in unserer Schwimmschule. Die erlernten Schwimmarten Rücken, Brust und Kraul werden weiter vertieft, sodass sie über längere Strecken sicher geschwommen werden können. Das Deutsche Schwimmabzeichen Gold kann zum Ende abgelegt werden.

In der Folge können die Kinder ins Vereinstraining einsteigen und darauf aufbauend ihr erlerntes Können im Schwimmen, Wasserball oder Triathlon anwenden.

  • Schwimmtechnik 3 abgeschlossen (siehe Pflicht-Ziele Schwimmtechnik 3)
  • bei Wechsel aus unserem Kursprogramm gibt die Kursleitung die Empfehlung, in diesen Kurs zu wechseln oder den vorherigen zu wiederholen
  • Kraulschwimmen für mindestens 50 Meter ohne Hilfsmittel und/oder Unterbrechung inklusive Atmung in der Gesamtkoordination (Pflicht)
  • Brustschwimmen in der Grobform inklusive Atmung in der Gesamtkoordination (Pflicht)
  • Streckentauchen (ca. 10 Meter) (Pflicht)
  • Deutsches Schwimmabzeichen Silber
    • Kenntnis der Baderegeln und der Selbstrettung (z. B. Verhalten beiErschöpfung, Lösen von Krämpfen)
    • Sprung kopfwärts vom Beckenrand und 20 Minuten Schwimmen – in dieser Zeit sind mindestens 400 m zurückzulegen, davon 300 m in Bauch- oder Rückenlage, in einer erkennbaren Schwimmart und 100 m in der anderen Körperlage (Wechsel der Körperlage während des Schwimmens auf der Schwimmbahn ohne Festhalten)

    • zweimal ca. 2 m Tieftauchen von der Wasseroberfläche mit Heraufholen je eines kleinen Gegenstandes (z. B. kleine Tauchringe)

    • 10 m Streckentauchen mit Abstoßen vom Beckenrand im Wasser,

    • Sprung aus 3 m Höhe (nicht im Wiesental möglich) oder 2 verschiedene Sprünge aus 1 m Höhe

In unserer Schwimmschule erlernen die Kinder das Rückenschwimmen als erste Schwimmart. Darauf aufbauend wenden die Kinder den in Rückenlage erlernten Wechselbeinschlag auch in Bauchlage an und machen die ersten Schritte auf dem Weg zum Kraulschwimmen. Erst in der Folge kommt das Brustschwimmen an die Reihe. Wieso wir uns für diese Reihenfolge der Lernschritte entschieden haben, lesen Sie in den folgenden Abschnitten:

Vorteile

  • größter Auftrieb im Vergleich zu den Schwimmarten in Bauchlage
  • Atmung zu jedem Zeitpunkt möglich
  • natürlicher Bewegungsablauf der Beine
  • Gemeinsamkeit zum Kraulschwimmen, wodurch Lernerfolge schneller zum Tragen kommen
  • Schweben und Gleiten wird als elementarer Baustein des Aufenthalts im Wasser in die Schwimmbewegung übertragen

Nachteile

  • erschwerte Orientierung im Raum durch fehlende Sicht in Schwimmrichtung
  • durch die im Wasser liegenden Ohren ist der Hörsinn beeinträchtigt
  • Armbewegung kann die Wasserlage negativ beeinflussen
  • natürlicher Kopfstellreflex kann dazu führen, dass die Wasserlage nicht korrekt eingenommen wird

Die Liste der Vor- und Nachteile ist nicht abgeschlossen. Jedoch bringen uns diese Punkte bereits zu dem Ergebnis, dass das Rückenschwimmen als Erstschwimmart für Kinder von Vorteil sein kann. Ein für Kinder natürlicher Bewegungsablauf, der nah am Krabbeln und Laufen ist, begleitet sie auch bei ihren ersten Schritten im Wasser. Dazu bietet die Atmung in Rückenlage die Möglichkeit, auch ohne großartige Antriebsbewegung und damit kraftschonend über einen relativ langen Zeitraum im Wasser verweilen zu können.

Erläuterung folgt

Erläuterung folgt

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Bei Rückfragen zur Schwimmschule hilft Ihnen Stephan Herzog gerne weiter: