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Triathleten des SV Blau Weiß Bochum auf Abwegen?

„Gemsenweg“, „Alpenrosenweg“ oder ähnlich heißen diese Wege, „Bachalpsee“, „Alpiglen“, „Faulhorn“ oder „Marmorbruch“ einige der Stationen beim Eiger Ultra Trail in Grindelwald in der Schweiz (eigerultratrail.ch/de/). Werner Driller (51 km / 3.100 Höhenmeter sowohl im Aufstieg als auch im Abstieg) und Michael Vogt (35 / 2.500) aus dem Wiesentaler Triathlon-Team machten sich gemeinsam mit insgesamt 2.300 anderen, darunter internationale Topathleten, im Berner Oberland auf die beiden mittleren Strecken dieses besonderen Lauf-Events der Ultra Trail Weltserie. Bei der fünften Auflage standen auch eine 16 km Strecke mit 950 Höhenmetern für Trailrunning-Einsteiger und natürlich die Hauptstrecke mit 101 km und 6.700 (!) Höhenmetern auf dem Programm.

Für die gewaltigen Anstrengungen zumeist auf extrem steilen und schmalen Singletrails über Wurzeln, Fels, Matsch, Geröll, Gletschermoränen und in diesem Jahr aufgrund der zuletzt warmen Witterung wenig Schnee in Höhenlagen zwischen 900 und 2.700 Metern werden die Läufer entschädigt durch das Erlebnis der phantastischen Natur rund um Eiger, Mönch und Jungfrau und die Skiorte Grindelwald und Wengen. Ein Rucksack mit Sicherheitsausrüstung, warmer Kleidung und Selbstverpflegung ist obligatorisch bei diesen Läufen, die von den meisten Teilnehmenden zur Entlastung der Beine und verbessertem Gleichgewicht genutzten Stöcke sind dagegen kein Muß.

Die beiden blau weißen konnten jeweils ihren ersten Trailrun finishen und waren daher mit Platzierungen im vorderen Mittelfeld ihrer Altersklasse sehr zufrieden. Werner Driller verpasste dabei in 10:03:41 Stunden seine Wunschzeit aufgrund zweier Stürze - die zwar mit Schürfwunden glimpflich abgingen aber dennoch eine Behandlungspause erforderten - nur um wenige Minuten während Michael Vogt in sturzfreien 6:31:43 Stunden angesichts einiger Wochen Trainingsausfalls im Vorfeld einen nahezu optimalen Rennverlauf erlebte. „Das war ein unglaublich intensives Erlebnis und man lernt im und um das Rennen die interessantesten und verrücktesten Leute aus aller Welt kennen“ zeigen sich beide begeistert - Wiederholung nicht ausgeschlossen.